Über mich

Nachdem ich in verschiedenen Chören mitgesungen habe, hörte ich 1996 für nur kurze Augenblicke aus dem Küchenradio die warmen, erdigen Didgeridoo-Töne in einer Australiendokumentation erklingen. Ich wusste sofort: „Ich will Didgeridoo spielen“. Während dem Sportstudium in Köln und der Ausbildung zum Feldenkraislehrer in der USA brachte ich mir das Spielen selbst bei. Dabei orientiert sich meine Spielweise weniger an traditionellen Techniken. Erlaubt ist was groovt und was dem Moment nützt und dem Song dient.

In mittlerweile 20 Jahren sammelte ich zahlreiche musikalische Erfahrungen in vielen europäischen Ländern sowie in den USA. Ob als Strassenmusiker, als Solist mit Symphonischen Blas- oder Streichorchestern wie z.B. dem Landesblasorchester Baden-Württemberg, dem Robert BOSCH Werksorchester, oder Weltmusikorchestern wie dem „Orchester der Kulturen“. Oder in zahlreichen eigenen Projekten wie z.B meinen Konzerten in der Albhöhle „Hohle Fels“. Immer wieder inspiriert mich auch der Unterricht mit meinen vielen unterschiedlichen Schülern.

Seit 2001 singe ich die mystisch klingenden, mongolischen Obertonstile, bei denen die Stimme scheinbar mehrere Töne gleichzeitig produziert. Das jüngste Instrument für mich, die westafrikanische N´goni, lernte ich auf einem irischen Festival 2011 kennen, und nach einem Studienaufenthalt in Burkina Faso lieben.