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  1. Konzert mit nachhaltiger Wirkung

    Das Konzert von Frank Heinkel in der Trommelei in Weil der Stadt war einzigartig. Die von Frank gebaute N’Goni hat eine wunderbar starke Resonanz, die den ganzen Raum fast greifbar gefüllt hat. Die wasserfall-ähnlichen Klänge der N’Goni wirken sehr beruhigend und bringen mich beim Zuhören in einen anderen Seins-Zustand. Ein Applaus am Ende der Stücke erschien mir nicht passend, weil ich gespürt habe, dass es hier um mehr geht, als darum, dass ein Musiker zeigt, wie gut er spielen kann.
    Die Kombination von Musik mit Geschichten aus seiner reichen Lebens-Erfahrung, die Frank mit uns geteilt hat, haben eine Botschaft transportiert, die tief ins Herz ging. Es brachte mich in Kontakt mit dem Wunder, das Leben heißt.
    Sein archaischer Ober-(und Unter-)ton-Gesang im letzten Stück vor der Pause ließ uns als Publikum in eine tiefe Stille versinken und brachte danach unerwartete Emotionen hoch. Für mich war es, als ob durch diese zauberhaften Klänge meine Rüstung, mit der ich die täglichen Berichte über eine zerstörte Welt von mir fern halte, plötzlich durchlässig wurde.
    Der Riesen-Gong, den Frank gefühlvoll bespielte, hat den Klang im Raum auch dann beeinflusst, als er Didgerido spielte. Dieses Konzert mit vielen unbekannten Klängen hat einen tiefen Eindruck hinterlassen, den ich nicht vergessen werde.

    Das Konzert hat neugierig darauf gemacht, die N’Goni selbst auszuprobieren. Im anschließenden Workshop konnten wir die Instrumente selber in der Hand nehmen. Ich kenne die N’Goni und habe selbst auch eine, aber ich habe noch nie N’Gonis gesehen, die so schön gemacht sind. Leicht und mit einer sehr starken Resonanz, die man direkt im Körper spürt, wenn man das Instrument auf den Knien hat. Es ist sehr einfach, direkt ein paar schöne Töne zu erzeugen. Das kann man unbeschwert genießen. Wenn man aber schneller oder komplexere Abfolgen spielen möchte, braucht das sehr viel Konzentration und Übung. Unter Franks humorvoller und entspannter Anleitung hatten wir ein wunderbares musikalisches Erlebnis. Einige Teilnehmer waren so begeistert, dass sie direkt ein Instrument mit nach Hause genommen haben.

  2. Frank Heinkel und die kulturbühne-halbe-treppe in Heidenheim, das hat wunderbar gepasst!
    Erst der N`Goni- Workshop mit 10 Teilnehmern und dann das Bliss- Release- Konzert vor fast ausverkauftem Haus, das war schon sehr klasse!
    Meine Befürchtung, dass das Konzert etwas langweilig werden könnte, hat sich zum Glück nicht erfüllt, im Gegenteil: es war kurzweilig und die Musik fand ihren Weg direkt in die Herzen.
    Frank hat humorvoll die passenden Entstehungsgeschichten zu seinen Stücken erzählt, er nahm uns mit zum Eisbaden nach Schweden, zum Surfen nach Hawaii, wo plötzlich Buckelwale auftauchten,
    und er schaffte es sogar, dass sein Metronom seiner Musik entgegenkam und sich auf sie einschwang.
    Es hat schon etwas zauberisches!
    Neben dem N`Goni ergänzten Obertongesang, ein riesiger Gong und das Didgeridoo das Konzert auf`s Schönste.
    Empfehlung: unbedingt live anhören, es lohnt sich!

  3. Lieber Frank
    Ich habe dich am 24. Februar in Burgdorf erstmals erleben dürfen, und das war nachhaltig. Der Workshop war lehrreich und unterhaltsam, die Musik umwerfend. Ich habe eine CD gekauft, auch zuhause verzaubert mich deine Musik. Deine Ngonis sind sehr schön und klangvoll, und ich kann mir vorstellen, zu einem späteren Zeitpunkt dieses Instrument näher kennen und spielen zu lernen – wohlwissend, kaum je deine Virtuosität zu erreichen 🙂 So oder so – danke für das schöne Erlebnis, vielleicht wars ja nicht das letzte Mal, da es dich ja vermehrt in die Schweiz zieht, wie du gesagt hast. Übrigens habe ich es geschätzt, von dir ein paar (Schwurbler-)Worte zur Weltlage zu hören. Das kommt ja heutzutage nicht mehr so oft vor…
    Herzlicher Gruss aus Luzern
    Nicole

  4. Nicht zum ersten und ganz sicher nicht zum letzten Mal… Frank leitete den N’goni Workshop in Burgdorf auf seine wohlwollende, sympathische Art und mit sehr viel Geduld. Die Konzerte von Freitag und Samstag (Bern und Burgdorf) waren sehr berührend. Man spürt Franks enge Verbindung und Liebe zur Musik und den Klängen.
    Herzlichst Sascha

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