Die Elsbeere, auch „Schweizer Birnbaum“ genannt, gehört mit seinen ahornähnlichen Blättern zu den Rosengewächsen. Ihre kleinen dunkelroten Beeren helfen gegen die Ruhr und andere Krankheiten im Magen-Darm-Bereich. Deswegen ist die Elsbeere auch unter dem Namen „Ruhrbaum“ bekannt. Seit Jahrhunderten wird das Holz mit seiner samtigen Oberfläche von Drechslern, Schreinern und Instrumentenbauern geschätzt.

Die Bezeichnung „Elsbeere“ geht auf Martin Luther zurück, dessen Frau die Früchte besonders liebte. Daher gilt die Elsbeere auch als „Lutherin-Baum“. Sie war bereits den Römern bekannt.

Die keltischen Druiden glaubten, dass der Baum Fluch und Unglück fernhalte, und umpflanzten ihre heiligen Opfersteine und Kultstätten damit. In der germanischen Mythologie galt sie als glücksbringend und war – wie auch die anderen Bäume der Gattung „Sorbus“ – dem Gewittergott „Donar“ (Thor) geweiht.

Die Schöne Else ist ein sehr bodenständiger Solitär-Baum mit zentrierender Wirkung und warmer Ausstrahlung. Eine mächtige und stolze Erscheinung mit starker Anziehungskraft, die Platz und Zeit braucht, um sich zu entfalten. Sie wirkt gediegen und zufrieden, in sich ruhend, wie ein ruhiges Feuer, mit innerem Glühen, standhaft, harmonisierend und entspannend. Als Kraftbaum kann sie die inneren Energiequellen aktivieren und die Unabhängigkeit von anderen Menschen unterstützen. Sie fördert Eigenschaften wie Geduld, Selbstsicherheit, Gelassenheit, Konzentration und innere Stärke.

Es gibt viele Länder, die mich faszinieren. Und doch hat mich Schweden auf eine besondere Weise berührt. Dort, inmitten der Einsamkeit mannigfaltiger Natur, in einer Zeit, in der Rückzug und Isolation mehr denn je Einzug in unser Leben halten, bekam das Alleinsein noch einmal eine ganz besondere Bedeutung. Ohne Ablenkung, ohne Menschen, ohne Straßenlärm – nur das eigene Selbst, eine Begleitung, zwei Musikinstrumente, rund 40 qm Blockhaushütte und wahlweise lebendiger oder zugefrorener See direkt vor der Haustüre, haben viel Raum und Zeit gelassen, um neue Werke zu komponieren. Bis es jedoch soweit ist, dass die Musik auch die Ohren der Öffentlichkeit erfährt, gibt es heute schon einmal ein paar visuelle Impressionen.

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Im Schnitt benötigt die Herstellung einer N’goni rund 40 Stunden Handwerkskunst. Dabei lasse ich trotz aller Schnelligkeit unserer Zeit, viel Ruhe in die Arbeit an diesem besonderen Instrument fließen. Für die westafrikanische Harfe verwende ich ausschließlich hochwertige Hölzer, Fälle und Kalebassen. Jede N’goni ist ein Unikat und wird wahlweise mit 10, 12 oder 14 Saiten bespannt. Wie so ein Entstehungsprozess aussehen kann, seht ihr anhand der Bilder.

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Eine N’goni kann viele Gesichter haben. Abhängig von der Größe der Kalebasse, der Anzahl der Saiten sowie der Holzart, spiegelt sich ihre Vielfalt auch im Klang wider. Im Folgenden ein paar Beispiele von drei N’gonis, die in meiner Werkstatt entstanden sind.

Neben den gezeigten Modellen gibt es noch viele weitere im Bestand, die auf neue Besitzer warten. Bitte fragt bei Interesse meinen Katalog an. Auf Wunsch baue ich auch individuelle N’gonis, die auf Kundenwünsche zugeschnitten sind.

10-saitige N’goni  aus Wenge

 

14-saitige „Black Bird“ N’goni aus Wenge


12-saitige  N’goni aus Elsbeere


14-saitige N’goni  aus Padouk

12-saitige N’goni  „Turtle“ aus Wenge

Das Blas-/Rhythmusinstrument der Australischen Ureinwohner ist ein ursprünglich von Termiten ausgehöhlter Eukalyptusstamm mit  erdigem Klang und endlosen Variationen. Es kommt ohne bewegliche Teile, Klappen oder Löcher aus. Der Spieler ist sehr entscheidend an der Klangentstehung beteiligt. Daher wird es zu einem sehr „persönlichen“ Ausdrucksmittel und fast schon eher ein Mikrofon als ein Instrument. Eine Schweizer Studie belegt: Durch die spezielle Atemtechnik (Zirkuläratmung) kann das Didgeridoo spielen, durch den Trainingseffekt der Atemwege, beim Schlafapnoe-Syndrom helfen.

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Singen zwei Menschen den gleichen Ton so klingt es doch nicht identisch. Tatsächlich besteht jede Stimme aus einer individuellen „Mischung“ , einem „Frequenzsalat“, den wir als Klangfarbe wahrnehmen. Beim Obertonsingen werden mit verschiedenen Techniken aus dem Klangspektrum der Stimme einzelne Teiltöne so heraus gefiltert, dass sie als getrennte Töne wahrgenommen werden und der Höreindruck einer Mehrstimmigkeit entsteht. Er hat eine große Tradition in der Mongolei und Tuva.

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