Es gibt viele Länder, die mich faszinieren. Und doch hat mich Schweden auf eine besondere Weise berührt. Dort, inmitten der Einsamkeit mannigfaltiger Natur, in einer Zeit, in der Rückzug und Isolation mehr denn je Einzug in unser Leben halten, bekam das Alleinsein noch einmal eine ganz besondere Bedeutung. Ohne Ablenkung, ohne Menschen, ohne Straßenlärm – nur das eigene Selbst, eine Begleitung, zwei Musikinstrumente, rund 40 qm Blockhaushütte und wahlweise lebendiger oder zugefrorener See direkt vor der Haustüre, haben viel Raum und Zeit gelassen, um neue Werke zu komponieren. Bis es jedoch soweit ist, dass die Musik auch die Ohren der Öffentlichkeit erfährt, gibt es heute schon einmal ein paar visuelle Impressionen.

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Im Schnitt benötigt die Herstellung einer N’goni rund 40 Stunden Handwerkskunst. Dabei lasse ich trotz aller Schnelligkeit unserer Zeit, viel Ruhe in die Arbeit an diesem besonderen Instrument fließen. Für die westafrikanische Harfe verwende ich ausschließlich hochwertige Hölzer, Fälle und Kalebassen. Jede N’goni ist ein Unikat und wird wahlweise mit 10, 12 oder 14 Saiten bespannt. Wie so ein Entstehungsprozess aussehen kann, seht ihr anhand der Bilder.

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Eine N’goni kann viele Gesichter haben. Abhängig von der Größe der Kalebasse, der Anzahl der Saiten sowie der Holzart, spiegelt sich ihre Vielfalt auch im Klang wider. Im Folgenden ein paar Beispiele von drei N’gonis, die in meiner Werkstatt entstanden sind.

Neben den gezeigten Modellen gibt es noch viele weitere im Bestand, die auf neue Besitzer warten. Bitte fragt bei Interesse meinen Katalog an. Auf Wunsch baue ich auch individuelle N’gonis, die auf Kundenwünsche zugeschnitten sind.

14-saitige N’goni 

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Das Blas-/Rhythmusinstrument der Australischen Ureinwohner ist ein ursprünglich von Termiten ausgehöhlter Eukalyptusstamm mit  erdigem Klang und endlosen Variationen. Es kommt ohne bewegliche Teile, Klappen oder Löcher aus. Der Spieler ist sehr entscheidend an der Klangentstehung beteiligt. Daher wird es zu einem sehr „persönlichen“ Ausdrucksmittel und fast schon eher ein Mikrofon als ein Instrument. Eine Schweizer Studie belegt: Durch die spezielle Atemtechnik (Zirkuläratmung) kann das Didgeridoo spielen, durch den Trainingseffekt der Atemwege, beim Schlafapnoe-Syndrom helfen.

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Singen zwei Menschen den gleichen Ton so klingt es doch nicht identisch. Tatsächlich besteht jede Stimme aus einer individuellen „Mischung“ , einem „Frequenzsalat“, den wir als Klangfarbe wahrnehmen. Beim Obertonsingen werden mit verschiedenen Techniken aus dem Klangspektrum der Stimme einzelne Teiltöne so heraus gefiltert, dass sie als getrennte Töne wahrgenommen werden und der Höreindruck einer Mehrstimmigkeit entsteht. Er hat eine große Tradition in der Mongolei und Tuva.

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