Die Idee einer CD bestehend nur aus N´goni Eigenkompositionen war bereits vor 3 Jahren angeträumt. Jedoch fehlte es an Songmaterial und der Traum schien in weiter Ferne.

Mit dem Bau von neuen N´gonis mit 12 und 14 Saiten, anstatt wie bisher mit 10, boten sich neue Möglichkeiten. Ich experimentierte mit ungewöhnlichen Spieltechniken und Stimmungen. Aus  einfachen Patterns ergaben sich plötzlich winzige Hinweise. Ich folgte diesen Einladungen, als folgte ich dem Echo meines eigenen Klanges und betrat faszinierend neue Räume.
Das Material war da!
Durch ein Studiokonzert bei DropD in Waiblingen, mit meinen Musikerfreunden Thomas und Gerhardt von „UpDownUnder“,  fand ich den idealen Aufnahmeort. Technische und menschliche Bedingungen konnten nicht besser für mich sein.
Aus der ursprünglichen Setlist favorisierte ich zwei, drei Songs. Jetzt, nach der Fertigstellung, besteht das Album mit knapp 60 Minuten aus 10 Lieblingssongs. Jeder eröffnet eine ganz eigene Welt, charaktervoll und voller Potential.

Überglücklich war ich auch, als Kiki und Dino, die schon meine letzte CD „World Heritage Cave Concert“ designed hatten, auch diesmal wieder zusagten. Das Titelbild war für mich sofort klar, als Sabrina Lieb mir eine Videoszene von ihrer Dänemark Reise vorspielte. Es spiegelt perfekt meine musikalischen Stimmungen wieder. Mit weiteren Fotos von ihr und von Peter Jagusch vervollständigte Dino und Kiki das ganze Digifile zu einem harmonischen Ganzen.

Alle Rädchen liefen harmonisch ineinander.

Mitte Juni kam das fertige Album aus dem Presswerk.

Am 21. Juni , dem längsten Tag des Jahres wurde das Album „BLISS“ veröffentlicht und mit einer gebührenden Party gefeiert.
Ich bin überglücklich dieses Herzensalbum mit der Welt zu teilen. In der Hoffnung, dass es vielen Zuhörern Momente der Glückseligkeit beschert.



Die faszinierenden Klänge von N´goni, Gongs, Didgeridoo, Obertongesang, Oceandrum und vielem mehr, berühren auf unterschiedliche Weise Körper, Geist und Seele. Sie können dich entspannen, reinigen und Platz schaffen für neues. Alles was du brauchst ist eine bequeme Unterlage, Decke, eventuell Kopfunterlage, so dass du ca. 90 Minuten lang bequem und kuschelig warm liegen kannst. Meist fühlst du dich hinterher klar und wach und mit neuer Energie aufgeladen.

Mit meinem Klangbad komme ich gerne zu deiner Location. Teilnehmen können so viele wie bequem liegend in dem Raum Platz finden.

Die N´goni ist nicht nur ein liebevoll verzaubernd klingendes Instrument. Auch besonders für Menschen die bisher unglückliche Erfahrung mit Musikunterricht gemacht haben, bietet sie einen sehr niederschwelligen Einstieg selber Musik zu machen. Was wäre schöner, als sich selbst mit schönen Klängen berieseln, und den eigenen Wohlfühl Faktor verbessern zu können?

Die besondere, pentatonische, Stimmung der N´goni macht es möglich, dass sie immer harmonisch klingt. In natürlicher Haltung wird sie mit Daumen und Zeigefinger beider Hände gleichwertig gespielt. Es müssen keine Griffe oder Tonleitern einstudiert werden.

Meine N´gonis sind auf angenehmste Haptik und gute Resonanz ausgelegt. Sie haben einen sehr angenehmen Klang und können auch ganz intuitiv gespielt werden und leicht Herz und Seele berühren.

Für Anfänger ohne eigenes Instument hab ich immer ein Kontingent von ca. 12 N´gonis zum Ausleihen vorrätig.

 

Informationen zu meinen kommenden Workshops werden zeitnah hier auf der Webseite und in meinem Newsletter bekannt gegeben.

Inhalte für Anfänger

  • Sehr einfache Abfolgen und Lieder
  • Tempovariationen
  • Stimmen der N´goni
  • In der Gruppe spielen
  • Abwechselnd spielen
  • Gespielte Töne nachsingen
  • Hören auf andere

 

Inhalte für Fortgeschrittene

  • Komplexere Lieder und Abfolgen
  • Mehrstimmiges Spielen in der Gruppe
  • Polyrhythmen
  • Verschiedene Anschlagtechniken wie Abdämpfen, Flageoletts,  Slides, Bends, …
  • Liedgestaltungs Möglichkeiten
  • Gehörschulung
  • Komponieren
  • Solieren

 

Die Elsbeere, auch „Schweizer Birnbaum“ genannt, gehört mit seinen ahornähnlichen Blättern zu den Rosengewächsen. Ihre kleinen dunkelroten Beeren helfen gegen die Ruhr und andere Krankheiten im Magen-Darm-Bereich. Deswegen ist die Elsbeere auch unter dem Namen „Ruhrbaum“ bekannt. Seit Jahrhunderten wird das Holz mit seiner samtigen Oberfläche von Drechslern, Schreinern und Instrumentenbauern geschätzt.

Die Bezeichnung „Elsbeere“ geht auf Martin Luther zurück, dessen Frau die Früchte besonders liebte. Daher gilt die Elsbeere auch als „Lutherin-Baum“. Sie war bereits den Römern bekannt.

Die keltischen Druiden glaubten, dass der Baum Fluch und Unglück fernhalte, und umpflanzten ihre heiligen Opfersteine und Kultstätten damit. In der germanischen Mythologie galt sie als glücksbringend und war – wie auch die anderen Bäume der Gattung „Sorbus“ – dem Gewittergott „Donar“ (Thor) geweiht.

Die Schöne Else ist ein sehr bodenständiger Solitär-Baum mit zentrierender Wirkung und warmer Ausstrahlung. Eine mächtige und stolze Erscheinung mit starker Anziehungskraft, die Platz und Zeit braucht, um sich zu entfalten. Sie wirkt gediegen und zufrieden, in sich ruhend, wie ein ruhiges Feuer, mit innerem Glühen, standhaft, harmonisierend und entspannend. Als Kraftbaum kann sie die inneren Energiequellen aktivieren und die Unabhängigkeit von anderen Menschen unterstützen. Sie fördert Eigenschaften wie Geduld, Selbstsicherheit, Gelassenheit, Konzentration und innere Stärke.

Es gibt viele Länder, die mich faszinieren. Und doch hat mich Schweden auf eine besondere Weise berührt. Dort, inmitten der Einsamkeit mannigfaltiger Natur, in einer Zeit, in der Rückzug und Isolation mehr denn je Einzug in unser Leben halten, bekam das Alleinsein noch einmal eine ganz besondere Bedeutung. Ohne Ablenkung, ohne Menschen, ohne Straßenlärm – nur das eigene Selbst, eine Begleitung, zwei Musikinstrumente, rund 40 qm Blockhaushütte und wahlweise lebendiger oder zugefrorener See direkt vor der Haustüre, haben viel Raum und Zeit gelassen, um neue Werke zu komponieren. Bis es jedoch soweit ist, dass die Musik auch die Ohren der Öffentlichkeit erfährt, gibt es heute schon einmal ein paar visuelle Impressionen.

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Im Schnitt benötigt die Herstellung einer N’goni rund 40 Stunden Handwerkskunst. Dabei lasse ich trotz aller Schnelligkeit unserer Zeit, viel Ruhe in die Arbeit an diesem besonderen Instrument fließen. Für die westafrikanische Harfe verwende ich ausschließlich hochwertige Hölzer, Felle und Kalebassen. Jede N’goni ist ein Unikat und wird wahlweise mit 10, 12 oder 14 Saiten bespannt. Wie so ein Entstehungsprozess aussehen kann, seht ihr anhand der Bilder.

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Eine N’goni kann viele Gesichter haben. Abhängig von der Größe der Kalebasse, der Anzahl der Saiten sowie der Holzart, spiegelt sich ihre Vielfalt auch im Klang wider. Im Folgenden ein paar Beispiele von drei N’gonis, die in meiner Werkstatt entstanden sind.

Neben den gezeigten Modellen gibt es noch viele weitere im Bestand, die auf neue Besitzer warten. Bitte fragt bei Interesse meinen Katalog an. Auf Wunsch baue ich auch individuelle N’gonis, die auf Kundenwünsche zugeschnitten sind.

10-saitige N’goni  aus Wenge

14-saitige „Golden Gate“ N’goni aus Padouk

 

14-saitige „Black Bird“ N’goni aus Wenge


12-saitige  N’goni aus Elsbeere

 

 

14-saitige N’goni  „Sprenkel“

 


14-saitige N’goni  aus Padouk

 

12-saitige N’goni  „Turtle“ aus Wenge

Das Blas-/Rhythmusinstrument der Australischen Ureinwohner ist ein ursprünglich von Termiten ausgehöhlter Eukalyptusstamm mit  erdigem Klang und endlosen Variationen. Es kommt ohne bewegliche Teile, Klappen oder Löcher aus. Der Spieler ist sehr entscheidend an der Klangentstehung beteiligt. Daher wird es zu einem sehr „persönlichen“ Ausdrucksmittel und fast schon eher ein Mikrofon als ein Instrument. Eine Schweizer Studie belegt: Durch die spezielle Atemtechnik (Zirkuläratmung) kann das Didgeridoo spielen, durch den Trainingseffekt der Atemwege, beim Schlafapnoe-Syndrom helfen.

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Singen zwei Menschen den gleichen Ton so klingt es doch nicht identisch. Tatsächlich besteht jede Stimme aus einer individuellen „Mischung“ , einem „Frequenzsalat“, den wir als Klangfarbe wahrnehmen. Beim Obertonsingen werden mit verschiedenen Techniken aus dem Klangspektrum der Stimme einzelne Teiltöne so heraus gefiltert, dass sie als getrennte Töne wahrgenommen werden und der Höreindruck einer Mehrstimmigkeit entsteht. Er hat eine große Tradition in der Mongolei und Tuva.

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